Die Architektur

Di Gregorio Associati umgibt Monticello mit gepflanzten Betonpergolen

Di Gregorio Associati umgibt Monticello mit gepflanzten Betonpergolen
Anonim

Di Gregorio Associati umgibt ein ländliches italienisches Haus mit Pergolen aus gepflanztem Beton

In der Nähe von Monticello, einem Backsteinhaus, das von Di Gregorio Associati Architetti in Norditalien restauriert wurde, wurden Pergolen aus bewachsenem Beton installiert.

Di Gregorio Associati Architetti hat das von Weinbergen umgebene Landhaus restauriert und erweitert und seine Innenräume für Terrassen geöffnet, die von großen Betonrahmen umgeben sind.

Das Architekturstudio ließ die ursprüngliche Struktur des Hauses weitgehend erhalten und umgab drei Seiten des Hauses mit einem doppelten Ring aus Betongittern.

Der innere Bereich bildet eine verglaste Erweiterung und die äußere Struktur schützt ihn vor der Sonne, wobei Pflanzen vom Betonrahmen herabwachsen.

Im Norden und Osten öffnet sich der Wohnraum zu Sitzbereichen, die wiederum unter den Pflanzen geschützt sind, die auf den Betonrahmen wachsen.

Auf der Westseite wurde die schlichte Backsteinfassade des ursprünglichen Gebäudes erhalten und große Fenster eingeführt.

"Der Überwachungsraum befindet sich zwischen den Ziegeln der alten Manufaktur und dem neuen Betonrahmen", sagte der Studiogründer Francesco Di Gregorio.

"Es repräsentiert idealerweise die engen Beziehungen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die das Haus ständig hinterfragt."

Panoramablicke auf die umliegende Landschaft kontrastieren mit innen gepolsterten Stoffbahnen, die die Wände der bestehenden Ziegelkonstruktion säumen.

"Die Außenwände des ursprünglichen Volumens wurden mit deutschem Stoff in verschiedenen Farben gepolstert, der sich mit italienischer Keramik und Quarzit aus dem nahe gelegenen Val Taro abwechselt", sagte Di Gregorio.

Das Erdgeschoss des bestehenden Gebäudes wurde geöffnet, um einen zusammenhängenden Wohn-, Küchen- und Essbereich zu schaffen, der um einen zentralen Kern angeordnet ist, in dem sich eine Treppe und ein Bad befinden und der mit europäischer Eiche verkleidet ist.

Stahl- und Messingdetails wurden verwendet, um verschiedene Materialoberflächen des alten und des neuen Gebäudes zu unterteilen, wobei Metallstreifen entlang der Kanten verlaufen, an denen sich die Materialien treffen.

In der oberen Etage befinden sich die Schlafzimmer und ein zusätzliches Badezimmer, die ebenfalls über eine zweite Treppe am westlichen Rand des Hauses erreichbar sind.

In früheren Projekten von Di Gregorio ging es auch um die Umgestaltung alter ländlicher Strukturen. In einer mit Karin Matz fertig gestellten Wohnung in Föhr verwandelte sich der ehemalige Heuboden eines Bauernhauses in einen Wohnraum mit fleckigen blauen Fliesen.