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Perkins und Will entwerfen "zukunftssichere" Büros der Europäischen Kommission

Das Londoner Studio von Perkins and Will, das mit dem in Madrid ansässigen Architekturbüro Rafael de La-Hoz zusammenarbeitet, hat den Wettbewerb für die Gestaltung der Büros der Europäischen Kommission in Brüssel gewonnen.

Gemeinsam mit den deutschen Landschaftsarchitekten Latz + Partner und dem spanischen Ingenieurbüro TYPSA wird im Europaviertel der belgischen Hauptstadt ein Bürokomplex für 5.250 Personen entstehen.

Der Entwurf des Konsortiums wurde in einem Blindwettbewerb für das Projekt vor neun anderen Einsendungen internationaler Teams ausgewählt.

"Zukunftssicher, belastbar und innovativ"

Das Design von Rafael de La-Hoz und Perkins and Will wurde ausgewählt, um "eine zukunftssichere, belastbare und innovative Lösung zu bieten", um die derzeit veralteten Einrichtungen zu ersetzen, so die Jury.

Der Komplex der Europäischen Kommission wird an der Stelle der derzeitigen Büros errichtet und Arbeitsbereiche mit öffentlichen Gärten, Geschäften und einer Kunstgalerie verbinden, um den Bereich für Mitarbeiter und Einheimische zu verbessern.

Im Vergleich zu den bestehenden Gebäuden wird es 50 Prozent weniger Kohlendioxid produzieren und 70 Prozent weniger Energie für den Betrieb verbrauchen.

"Große Stadterneuerungsprojekte bieten eine einmalige Chance für die Weiterentwicklung von Orten", sagte Steven Charlton, Geschäftsführer des Londoner Studios von Perkins and Will.

"Als global tätiges Unternehmen mit starker Londoner Präsenz haben wir weltweit intensiv an vielen Bürgerprojekten gearbeitet und sind der Ansicht, dass Technologie und Wohlbefinden weit oben auf der architektonischen Agenda stehen und eine große Chance bieten, neue Standards in Bezug auf Nachhaltigkeit und Wohlbefinden voranzutreiben."

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