Die Architektur

Volumen aus Polycarbonat aus dem ArtLab der Harvard University von Barkow Leibinger

Volumen aus Polycarbonat aus dem ArtLab der Harvard University von Barkow Leibinger
Anonim
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Fünf Polycarbonat-Bände bilden das ArtLab der Harvard University von Barkow Leibinger

Das Architekturbüro Barkow Leibinger hat diesen Hub für experimentelle Künste an der Harvard University mit Polycarbonatplatten abgedeckt, damit er wie ein "Leuchtkasten bei Nacht" leuchtet.

Die Harvard University beauftragte Barkow Leibinger mit der Gestaltung des ArtLab als Teil seines neuen, wachsenden Campus in Allston, Massachusetts - einem Bostoner Stadtteil, der sich vom Hauptstandort in Cambridge am anderen Ende des Charles River befindet. Designbüro Sasaki diente als Architekt der Aufzeichnung.

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Das Labor ist ein temporäres Zentrum für experimentelle Künste, das sowohl von Studenten und Lehrern als auch von Künstlern und der breiteren Community genutzt werden kann.

Aufgrund des kurzlebigen Charakters des Projekts entwarf Barkow Leibinger das Gebäude so, dass es leicht demontiert werden kann. Es besteht aus fünf Bänden, die aus leichten Stahlsäulen und offenen Stahlbindern bestehen, die mechanisch befestigt sind, damit sie leicht zu einem Teil zusammengefügt werden können.

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Eine Mischung aus Glas und weißen Polycarbonat-Platten, von denen einige transparent sind, um den Glüheffekt zu erzielen, umhüllt die gesamte Struktur, um ein homogenes Erscheinungsbild zu erzielen.

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"Diese Paneele reichen von transparent über durchscheinend bis undurchsichtig, nutzen das diffuse natürliche Licht und die Sicht auf die Straße bei Tag und erweisen sich bei Nacht als leuchtende Leuchtkästen", sagte Barkow Leibinger in einer Projekterklärung.

"Diese Materialien betonen die Vergänglichkeit des Gebäudes und bieten gleichzeitig einen robusten und anpassungsfähigen Raum für die Künste."

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Vier der Häuserblöcke beherbergen Studios, Werkstätten und Medienräume und sind in größerem Umfang mit dem gemeinsamen Hauptbereich, dem Hub, ausgestattet.

Im Inneren öffnen sich große Trennwände, die den Hub umhüllen, zu angrenzenden Bereichen, um größere Räume für Aufführungen und Ausstellungen zu schaffen. Nebenräume sind Aufnahmestudios, Tonbearbeitungsstationen und Proberäume sowie Improvisationen zur Unterstützung dieser Aktivitäten.

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Barkow Leibinger wählte eine schlichte Ästhetik für die Innenräume des 836 Quadratmeter großen Gebäudes, um eine Kulisse für eine Reihe von Aktivitäten zu schaffen. Die sichtbare Deckenkonstruktion ist weiß gestrichen, um mit den Wänden aus Polycarbonat übereinzustimmen, während die Böden aus poliertem Beton bestehen.

Die lichtdurchlässigen Paneele verlaufen entlang der Oberseite einiger Studios und bilden Fenster für Hintergründe, die das natürliche Licht sanft filtern. Große Glasfenster durchdringen die Wände von Räumen wie Besprechungsräumen und Büros, um den Blick nach draußen zu ermöglichen.

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Barkow Leibinger wurde 1993 von Frank Barkow und Regine Leibinger gegründet und ist sowohl in New York (USA) als auch in Berlin (Deutschland) tätig. Zu den früheren Arbeiten des Architekturstudios zählen die kantige Rust Belt-Fabrik am Stadtrand von Chicago und malerische Studienräume für ansässige Fellows an der American Academy in der deutschen Hauptstadt.

Es tritt einer Reihe von Firmen bei, die mit der Harvard University zusammengearbeitet haben, die als eine der renommiertesten Graduiertenschulen der Welt gilt. So haben beispielsweise die Architekturbüros Herzog & de Meuron und Beyer Blinder Belle kürzlich Pläne für die Renovierung des Hauptgebäudes der Architektur-Graduiertenschule vorgestellt, um "bahnbrechende Kooperationen" zwischen ihren Programmen zu unterstützen.

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Zu den jüngsten Projekten am College gehört das hocheffiziente HouseZero, das die Renovierung eines Hauses des Harvard Centre for Green Buildings and Cities vor den 40er Jahren beinhaltete. Das Projekt wurde von Snøhetta, Skanska und Universitätsforschern entworfen.