Die Architektur

Gestapelte Zinkboxen bilden ein Mehrgenerationenhaus von Matt Gibson

Gestapelte Zinkboxen bilden ein Mehrgenerationenhaus von Matt Gibson
Anonim
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Gestapelte Zinkkästen bilden ein Mehrgenerationenhaus in Melbourne

Der australische Architekt Matt Gibson hat ein Mehrgenerationenhaus aus einem Stapel verzinkter Kisten auf einem engen Platz in Melbourne geschaffen.

Dem in Australien immer häufiger vorkommenden Architekten zufolge lieh sich das generationenübergreifende Leben an der dünnen Stelle in der Wellington Street ab.

Die unregelmäßig gestapelten Kästen, die das Haus bilden, ermöglichen es, es vertikal zu segmentieren, um verschiedenen Generationen der Familie gerecht zu werden.

Mit einer Wohnstraße im Norden und einer viel befahrenen Autobahn im Süden versuchte Gibson, die Verbindung zwischen Sonnenlicht und Außenbereich zu maximieren und gleichzeitig jegliche akustische Störung oder Sicht zu minimieren.

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Die abgestufte Anordnung der Kästen an der Südfassade entspricht den Ansichten und Beleuchtungsanforderungen des Nachbarn.

Aufgrund der Bebauungsvorschriften des Standorts musste Gibson ein Gebäude errichten, das auf mindestens einer Ebene für geschäftliche Zwecke genutzt werden sollte.

So verfügt das Haus in der Wellington Street über eine Gewerbefläche im Erdgeschoss mit vier darüber angeordneten Wohngeschossen.

Die Gewerbeeinheit befindet sich neben einer gemeinsamen Garage. Separate Eingänge zur gemeinsamen Garage und Gewerbeeinheit sollen eine bessere Verbindung zur Straße nach Norden herstellen.

Ein Streifen der vorhandenen roten Backsteinmauer neben dem Gebäude wurde beibehalten, wodurch eine schmale Gasse entsteht, die zu einer Treppe hinauf zu den Wohngebieten im ersten Stock führt.

Das erste bis dritte Stockwerk haben drei klar definierte Zonen. Die Gemeinschaftsräume wie das Wohn- und Esszimmer, die privaten Schlafzimmer und schließlich die "Rückzugsräume" sind alle in verschiedenen Kisten angeordnet.

Dachterrassen in der zweiten und dritten Etage bieten Platz zum Entspannen mit Blick über die Stadt.

Ein Atrium in der Mitte des Plans bringt Licht in alle Wohnräume und stellt eine visuelle Verbindung zwischen den Ebenen des Hauses her.

Über diesem Atrium wurde eine mechanische Jalousie installiert, um ihn zu schützen, wenn die Sonne im Sommer am höchsten ist

Matt Gibson gründete seine Praxis im Jahr 2003. Frühere Projekte umfassten eine Erweiterung des Hauses in Melbourne mit einem gewebten Stahlgittervorhang und ein Haus aus Beton und Stein in Melbournes Vororten, das vom brasilianischen Modernismus inspiriert war.