Design

Barber und Osgerby entwerfen Mutina-Kacheln mit den Namen Lane und Primavera

Barber und Osgerby entwerfen Mutina-Kacheln mit den Namen Lane und Primavera
Anonim
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Barber und Osgerby studieren Farben, um neue Mutina-Fliesenkollektionen zu kreieren

Das Londoner Studio Barber and Osgerby zeigt auf der Clerkenwell Design Week in Lane und Primavera zwei kontrastierende Fliesenkollektionen.

Beide neuen Kollektionen für Mutina sind zwar in Stil und Format unterschiedlich, gehen jedoch von einer konzeptuellen Analyse der Farbe aus.

Lane ist eine Sammlung rechteckiger glasierter Porzellanfliesen mit einer Größe von 160 x 79 Millimetern in fünf verschiedenen Farbpaletten, von grauweiß über Terrakottarot bis hin zu tiefem Auberginen-Purpur.

"Unsere neuesten Fliesenkollektionen für Mutina sind völlig anders und beide waren besonders interessant zu gestalten", sagten die Studiogründer Ed Barber und Jay Osgerby.

"Bei Lane ergaben sich die Farben aus einer detaillierten Untersuchung der Stadtteile und der Architektur in London."

Zum Beispiel sind die hellen Töne des Portlandsteins im Londoner Stadtteil Marylebone neben dunkleren Grautönen, die an den Beton des brutalistischen Barbican-Anwesens erinnern, und der Terrakotta-Palette viktorianischen Mauerwerks in Westminster zu sehen.

Die Fliesen haben leicht unregelmäßige Kanten, die den Eindruck eines handgefertigten Produktes erwecken. Sie eignen sich für Böden und Wände und sind so konzipiert, dass sie gemischt und aufeinander abgestimmt werden, um einen absichtlich zufälligen Effekt zu erzielen.

Primavera ist mittlerweile eine großformatige Fliese, die in drei Größen erhältlich ist. Die größte Größe ist 120 x 240 cm. Es kann sowohl drinnen als auch draußen angewendet werden.

"Mit Primavera sind wir von der Idee ausgegangen, eine Fliese zu schaffen, die an ein natürliches Material mit all seinen Unregelmäßigkeiten erinnert", so die Designer.

Die Fliesen sind in fünf Farben in allen drei Größen erhältlich. Die beiden neutralen Farben sind ein helles und dunkleres Grau sowie ein gedämpftes Mittelblau, ein Olivgrün und ein Auberginenfarbton ähnlich dem der Lane-Kollektion.

Anstatt Porzellanplatten in einer einheitlichen Farbe herzustellen, entschieden sich Barber und Osgerby dafür, farbige Porzellanflocken in kontrastierenden Farbtönen nach dem Zufallsprinzip aufzutragen, um einen unregelmäßigen Fleckeffekt auf der Fliesenoberfläche zu erzeugen, der sowohl optisch als auch bei Berührung erkennbar ist.

"Eine sorgfältige Materialstudie ermöglichte die Wiederherstellung der Unvollkommenheiten einer natürlichen Oberfläche durch eine handgefertigte Methode, bei der eine Mischung aus kleinen bunten Tonflocken auf die Fliesen auf einem farbigen Untergrund aufgebracht wurde, um eine Textur zu erhalten, die völlig einzigartig ist", erklärten sie.

Barber and Osgerby hat bereits andere Kachelserien für Mutina, Puzzle und Mistral erstellt. Alle vier sind diese Woche im Rahmen der Clerkenwell Design Week 2019 in einer Installation im Domus Showroom in London zu sehen.

In einem kürzlich geführten Gespräch argumentierten Barber und Osgerby, dass das Büro zu einem Ort der Zusammenarbeit und Unterhaltung geworden ist, an dem der Schreibtisch den Hintergrund für lässigere und anpassungsfähigere Möbel bildet.