Anonim
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Die Old Ceramic Society of Coimbra feiert ihre Struktur aus dem 18. Jahrhundert

In diesem Keramikstudio in Coimbra, Portugal, das von Luisa Bebiano Arquitectos und Atelier do Corvo überarbeitet wurde, stehen einfache Putzoberflächen neben alten Holzbalkendecken.

Die in der Nähe des Stadtzentrums gelegene Old Ceramic Society of Coimbra wurde von Luisa Bebiano Arquitectos und dem Atelier do Corvo umgebaut, um "die Kontinuität der Zeit ohne Unterbrechungen zu betonen".

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Das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert war einst Teil einer nicht mehr existierenden Gruppe von Keramikfabriken, die Coimbras lehmreichen Boden nutzten.

"Dieses Gebäude ist das einzige Beispiel, das noch Besonderheiten aufweist", erläuterten die Praktiken. "Es musste unbedingt restauriert, erhalten und in einen neuen Kontext gebracht werden, und es musste renoviert und mit musealen Bedingungen ausgestattet werden, um sein Erbe freizulegen."

Die Praxis hat einen Großteil der historischen Gebäudehülle erhalten und das Innere in zwei Ebenen unterteilt. Im Erdgeschoss befindet sich eine Töpferwerkstatt, an der die Besucher in offenen Regalreihen arbeiten.

Hier wurden bröckelnde Steinmauern entweder mit Holz verkleidet oder von Hand mit Gips verputzt, wodurch ein etwas unfertiger Effekt erzielt wurde.

Schwarz umrahmte Glastüren führen zu einem gemütlichen Restaurant mit einem Holzofen, Esstischen aus Holz und cremefarbenen Sitzkissen.

Dieser Boden verfügt auch über eine Reihe von riesigen Brennöfen, in denen Keramikstücke gebrannt werden - der Prozess, bei dem Ton durch Aussetzen an hohe Temperaturen gehärtet und haltbarer wird.

Große Kanäle in der Oberseite der Öfen tragen auch dazu bei, dass das Gebäude in den warmen Sommermonaten belüftet bleibt.

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Im Obergeschoss können die Besucher ihre Keramikarbeiten glasieren und bemalen, von denen einige auf hohen Lagereinheiten ausgestellt sind. Ein Teil des Kiefernfußbodens wurde ausgeschnitten, um die originalen Holzbalkendecken aufzudecken, die unten im Erdgeschoss erhalten geblieben sind.