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Gruff Architects überholen die Londoner Terrasse Bearstead Rise aus den 1930er Jahren

Gruff Architects überholen die Londoner Terrasse Bearstead Rise aus den 1930er Jahren
Anonim
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Gruff Architects überholen die Londoner Terrasse der 1930er Jahre mit Birkenholz und farbenfrohen Akzenten

Gruff Architects hat bei dieser umfassenden Renovierung und Erweiterung eines in den 1930er Jahren erbauten Londoner Hauses viel Stauraum und Blöcke in hellen Farben verwendet.

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Das 141 Quadratmeter große Bearstead Rise war früher ein typisches Reihenhaus. 2006 wurden ein Loft und ein Nebengebäude hinzugefügt. Die Eigentümer wollten ein Haus schaffen, das besser zu einer jungen modernen Familie wie ihrer passt.

Gruff Architects mit Sitz in Brockley unter der Leitung von Emily Burnett und Rhys Cannon rissen zunächst das Erdgeschoss aus und ersetzten die umständlichen Raumarrangements durch einen offenen Bereich zum Wohnen, Essen und Kochen.

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Die hintere Erhebung wurde verlängert und zum zuvor abgetrennten Garten hin geöffnet. Hier hat die Praxis auch ein stillgelegtes Nebengebäude in einen modernen Geräteschuppen für den Kunden verwandelt, der in der Technologiebranche arbeitet.

Der erste Stock des Hauses wird jetzt als Raum für die Zwillinge der Kunden genutzt, während der Loft-Umbau im zweiten Stock ein Hauptschlafzimmer mit en-suite Badezimmer beherbergt.

Die einzelnen Stockwerke und Räume des Hauses sind durch wiederkehrende Materialien und Schreinereien verbunden, die durchgängige "Verbindungsbänder" und visuelle Bezüge schaffen.

Neutrale, aber warme Materialien und Farben wie Korkbodenfliesen, Holzwerkstoffdielen und Birkenschicht-Schreinerei bilden den Stoff des Gebäudes, während Betonbodenfliesen, zinkgelbe Küchentürfronten und eine anthrazitgraue Treppe wichtige Elemente hervorheben.

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"Obwohl das Haupthaus, der Garten und das Home Office als einzelne Elemente existieren, werden sie durch die Verwendung von wiederholten Materialien und einer neutralen Ästhetik optisch mit dem Garten verbunden, der als vorübergehender Außenbereich fungiert", so Gruff Architects.

"Diese konsistente Palette verbindet beide Ebenen und verschiedene Funktionen des Hauses."

Eine hellgelbe Küche befindet sich im hinteren Anbau und bietet in der vorderen Hälfte des Erdgeschosses ausreichend Platz zum Wohnen und Essen. Hier fügten die Architekten eine vom Boden bis zur Decke reichende modulare und verstellbare Birkenschicht-Aufbewahrungswand und einen Fenstersitz hinzu.

Der Bereich dient als Unterhaltungs- und Entspannungsbereich sowie zur Ausstellung von Büchern, Fotos und Erinnerungsstücken. Gegenüber befindet sich ein kleines Badezimmer, das mit einer markanten, überbackenen grünen Tapete und geometrischen grünen und weißen Bodenfliesen dekoriert ist.

Eine bemalte Holztreppe mit Schattenfugen und eingelassenem Handlauf sowie ein eingebauter Stauraum, der sich hinter Türen aus Birkenschicht verbirgt, wurden ebenfalls im Erdgeschoss eingefügt.

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In der ersten Etage spiegeln sich die Kinderzimmer und bieten jedem Kind einen persönlichen Raum. Eine Geheimtür in der angrenzenden Wand des Schlafzimmers gibt den Zwillingen die Möglichkeit, ihre Räume zu einem großen Spielraum zusammenzufassen.

In den Schlafzimmern in den oberen Etagen des Hauses wird auch ein maßgefertigter, eingebauter Birkenschicht-Stauraum verwendet, wie er im Erdgeschoss zu finden ist.

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Die hintere Erweiterung des Erdgeschosses verfügt über eine Reihe von verglasten Taschen- und Falttüren, die sich zu einem angelegten Garten mit terrassierten Sitzgelegenheiten, Stufen und Pflanzgefäßen öffnen.

Ein konkreter Weg, den die Architekten als "Materialband" bezeichnen, führt vom Vordereingang zur Seite des Hauptwohnbereichs und in den Garten, wo er zum neuen Arbeitszimmer, zur Werkstatt und zur Gerätestation des Kunden führt.

Das Home Office wurde so konzipiert, dass es das Haupthaus mit großen zweifach gefalteten Türen spiegelt, die zum Gartenbereich führen.

"Anstelle einer einfachen Erweiterung zur Modernisierung des Hauses bestand die Herausforderung bei Bearstead darin, den bestehenden Plan selbst neu zu erfinden", so die Praxis.

"Indem wir den Kunden zuhörten und ihre Bedürfnisse für den Raum verstanden, entwickelten wir ein Design, das das Neue mit dem Alten verschmilzt und ein nahtloses und flexibles neues Interieur schafft, indem wir Material, Farbe und Textur zusammenfügen."

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Zu den kürzlich renovierten Terrassen gehört ein Wohnhaus aus den 1960er Jahren im Norden Londons, das Archmongers mit einer glasierten Fliesenfassade auffrischte.

In der Zwischenzeit hat das Architektur- und Innenarchitekturstudio Project Orange ein Haus im Zentrum von London erweitert, um einer Familie, die einen monatlichen Speiseclub veranstaltet, praktischere Räumlichkeiten zu bieten.