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Kengo Kuma entwirft Gebäude für das Starbucks Reserve Roastery Tokyo

Kengo Kuma entwirft Gebäude für das Starbucks Reserve Roastery Tokyo
Anonim
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Kengo Kuma entwirft Gebäude für das Starbucks Reserve Roastery in Tokio

Der japanische Architekt Kengo Kuma hat gemeinsam mit Starbucks ein Kaffeehaus mit Origami-ähnlichen Decken und Spuren von Kirschblüten entworfen, um den Kunden ein besseres Theatererlebnis zu bieten.

Das Starbucks Reserve Roastery in Tokio ist neben Niederlassungen in Seattle, Shanghai, Mailand und New York eines von nur fünf auf der Welt.

Im Gegensatz zu den typischen Coffeeshops der Marke bieten diese großen Röstereien ein erstklassiges Erlebnis und die Möglichkeit, seltene koffeinhaltige Getränke zu probieren.

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Das Tokyo-Kloster in Nakameguro soll auf Japans Landschaft und traditionelles Handwerk verweisen.

Kengo Kuma entwarf das vierstöckige Gebäude, dessen Fassade mit Holzlamellen versehen ist, um Balkonterrassen aufzunehmen. Liz Muller, Chief Design Officer bei Starbucks, war für den Innenausbau verantwortlich.

Image Foto von Matthew Glac

Ein riesiges kupferfarbenes Kaffeebohnenfass verankert den Eingang des Veranstaltungsortes und erstreckt sich über die vier Stockwerke des Gebäudes nach oben.

Das zylindrische Volumen ist 16 Meter hoch und hat eine marmorierte Oberfläche, die in einem Prozess namens Tsuchime erzeugt wird. Dabei erzeugt ein kleiner Hammer ein Muster aus Vertiefungen.

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Kupfer wurde auch verwendet, um Hunderte von Kirschblüten zu erzeugen, die die Blüten im nahen Meguro-Fluss jedes Frühjahr nachahmen.

Diese baumeln direkt vor dem Fass an feinen Schnurstücken, sodass sie in der Luft zu schweben scheinen.

Image Foto von Matthew Glac

Der Grundriss des Erdgeschosses ist offen gestaltet, um "Kunden in ein immersives Erlebnis zu locken". Neben Bereichen mit Esstischen und Stühlen gibt es auch einen kleinen Einzelhandelsbereich mit Starbucks-Artikeln und eine Bäckerei mit italienischen Leckereien wie Focaccia und Cornetti.

Der Boden und die Wände des Raumes sind schiefergrau, während die Decke mit dreieckigen Streifenholzblöcken ausgekleidet ist, die an das Aussehen von mit Origami gefaltetem Papier erinnern sollen.

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Diese Ästhetik setzt sich im Obergeschoss fort. Die erste Etage ist japanischen Tees gewidmet, während sich in der zweiten Etage die Cocktailbar Arriviamo befindet, in der alkoholhaltige Kekse wie Espresso-Martinis serviert werden.

In der vierten Etage befindet sich eine große Lounge namens Amu - der japanische Begriff für "Knit together" -, die für Community-Veranstaltungen und -Vorträge verwendet werden kann. Letztendlich wird diese Stufe als Ausbildungsstätte für diejenigen genutzt, die sich für Kaffeeberufe interessieren.

Image Foto von Matthew Glac

Das erste Starbucks Reserve Roastery wurde 2014 in Seattle eröffnet, nur wenige Blocks vom ersten Starbucks-Café entfernt. Zuletzt wurde der Außenposten in New York im Meatpacking District eröffnet, der über ein Netzwerk von Kupferrohren verfügt, die Kaffeebohnen zwischen den Zimmern transportieren.

Kuma war eine offensichtliche Wahl für die erste Niederlassung in Japan, da der Architekt zuvor mit der Marke an anderen Starbucks-Niederlassungen gearbeitet hat.

Im vergangenen Jahr stapelte der Architekt 29 recycelte Versandbehälter, um eine Durchfahrt für Starbucks in Taiwan zu bilden, und errichtete eine Zweigstelle neben einem Shinto-Schrein in Dazaifu.