Design

Sacha Walckhoff entwirft bauchige Double Jeu-Gläser, die von chemischen Apparaten inspiriert sind

Sacha Walckhoff entwirft bauchige Double Jeu-Gläser, die von chemischen Apparaten inspiriert sind
Anonim

Sacha Walckhoff entwirft bauchige Double Jeu-Gläser, die von chemischen Apparaten inspiriert sind

Die französische Designerin Sacha Walckhoff hat für das tschechische Glasunternehmen Verreum eine Reihe kurvenreicher Gefäße aus geblasenem und metallischem Glas entworfen, die auf Geräten für die Alchemie basieren.

Bestehend aus einer Reihe von drei Vasen, einer Karaffe und zwei Bechern, trägt die Kollektion den Namen Double Jeu, was wörtlich übersetzt "Doppelspiel" bedeutet und die Vorstellung nahelegt, dass sich jemand auf beiden Seiten befindet.

Jedes Gefäß wurde so konstruiert, dass es die kurvenreichen Formen von Laborgeräten für die Chemie nachahmt, z. B. die typischen runden Röhrchen und Erlenmeyerkolben sowie die Destillen, die in Brennereien verwendet werden.

Die Vasen wurden für das tschechische Glasunternehmen Verreum entworfen und sind in drei verschiedenen Formen und Farben erhältlich: eine geschwungene graue Vase, ein bauchigeres Gefäß in Hellblau und eine konventionellere flaschenförmige Vase in Pink.

Die Karaffe wurde in eine tropfenartige Form geblasen und wird von einem Paar ähnlich geformter Gläser begleitet, die alle mit einer Auswahl an rauchgrauen oder champagnerfarbenen Details eingefärbt sind.

Jede Double Jeu Vase, Karaffe und jeder Becher besteht aus zwei "lustigen und funktionalen" abnehmbaren Elementen, von denen eines aus geblasenem Klarglas und das andere aus reflektierendem Metallglas besteht. Die beiden Teile können während des Gebrauchs getrennt werden.

"Sacha Walckhoff setzt hier seine Arbeit über Dualität im Design fort. Wie in der Alchemie verwandelt sich alles ständig", sagte Verreum.

"Was man sieht, muss nicht unbedingt das sein, woran man glaubt, und man kann hier mit dem Objekt wie anderswo mit Materie, Formen und Ideen interagieren", fuhr das Unternehmen fort.

Walckhoff entwirft nicht nur Glaswaren für Verreum, sondern fungiert auch als Kreativdirektor der französischen Modemarke Christian Lacroix und entwirft Muster für das Sortiment an Stoffen, Tapeten, Kissen und Teppichen des Unternehmens.

Der italienische Architekt Matteo Thun schuf auch eine Reihe transluzenter mundgeblasener Glasgefäße in bauchigen und flaschenartigen Formen, wobei er eine angepasste Version der Kaltverarbeitungstechniken verwendete, die Eigenschaften aufweisen, die mit der Bildhauerei gemein sind.