Nachrichten

Der Rat entfernt das Amsterdamer Schild, nachdem es zum Selfie-Spot geworden ist

Der Rat entfernt das Amsterdamer Schild, nachdem es zum Selfie-Spot geworden ist
Anonim

Der Amsterdamer Stadtrat entfernt das "I amsterdam" -Schild, nachdem es zum Selfie-Spot geworden ist

Die "I amsterdam" -Briefe wurden außerhalb des Rijksmuseums in der niederländischen Hauptstadt entfernt, nachdem sie der Förderung des Massentourismus beschuldigt wurden.

Als einer der heißesten Selfie-Spots in Amsterdam wurden die beliebten roten und weißen Buchstaben am Montag, dem 3. Dezember, von den Stadtbehörden unter dem Vorwand abgeschafft, sie seien zu individualistisch.

Durch ihre Beseitigung hofft die lokale Regierung, die Touristenzahlen auf dem Platz zu verringern.

Zeichen macht Stadt "Hintergrund in einer Marketing-Geschichte"

Der Umzug erfolgte nach einer Petition von Stadtrat Femke Roosma, einem Vertreter der linken Partei GroenLinks. Roosma behauptete, dass das Schild nicht nur Überfüllung verursachte, sondern auch die falsche Botschaft über die Werte der Stadt verbreitete.

In einer Erklärung von The Telegraph sagte Roosma: "Die Botschaft von 'I amsterdam' ist, dass wir alle Individuen in der Stadt sind. Wir wollen etwas anderes zeigen: Vielfalt, Toleranz, Solidarität."

"Dieser Slogan reduziert die Stadt auf einen Hintergrund in einer Marketinggeschichte", fügte sie hinzu. "Amsterdamer wollen die Stadt wieder in den Griff bekommen."

Zunächst als Symbol der Inklusion gedacht

Die Briefe wurden erstmals 2004 im Rahmen einer Stadtmarketingkampagne der Kommunikationsagentur KesselsKramer installiert, die darauf abzielte, "die Amsterdamer Bürger in ihrer ganzen Vielfalt zu feiern".

Das Zeichen, ein Spiel mit dem Satz "Ich bin Amsterdam", war ursprünglich als Symbol der Inklusion gedacht.