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Besonías Almeida Arquitectos entwirft ein mit Brettern markiertes Sommerhaus aus Beton

Das in Buenos Aires ansässige Studio Besonías Almeida Arquitectos hat ein Ferienhaus in einem Badeort südlich der argentinischen Hauptstadt fertiggestellt. Es verfügt über mit Brettern markierte Betonwände und überhängende Dächer.

Beeindruckt von ihren früheren Arbeiten beauftragte der Bauherr das von den Architekten María Victoria Besonías und Guillermo de Almeida geleitete Studio mit dem Entwurf eines Grundstücks im Küstenresort Costa Esmerelda, das eine einfache, zurückhaltende Ästhetik und eine wartungsarme Konstruktion aufwies.

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Das Forest House ähnelt einem anderen Sommerhaus, das von den Architekten des gleichen Resorts fertiggestellt wurde, und einem einfachen Gartenpavillon aus Beton mit Plattenbeschriftung, den sie in Buenos Aires entworfen haben.

Der Auftrag für dieses Ferienhaus lautete: zwei Schlafzimmer, ein offener Wohnbereich mit Sichtverbindung zur Küche und eine große Terrasse, die Platz für Unterhaltung im Freien bietet.

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Die Costa Esmeralda liegt mehrere Stunden südlich von Buenos Aires an einer Küste, die von Pinienwäldern und Akazienbäumen bedeckt ist, die aus Sanddünen hervorgehen. Das Haus befindet sich inmitten eines Waldstücks, und bei der Planung mussten die Position der vorhandenen Bäume sowie ein Hang von fast zwei Metern berücksichtigt werden.

Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt war die Nähe einer Straße und benachbarter Grundstücke. Die ebenen Wände und Öffnungen sind sorgfältig konfiguriert, um ein Gefühl von Privatsphäre zu schaffen.

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Die Ostfassade, die der Straße ausgesetzt ist, enthält nur wenige Fenster, während die stärker geschützte Westfassade über große Glasflächen verfügt, die viel Tageslicht und Aussicht bieten.

Das Gebäude ist so ausgerichtet, dass es dem natürlichen Abhang folgt und schrittweise über drei Bände in Richtung eines freitragenden Decks absteigt, das auf den Wald blickt.

Während es sich über diese verschiedenen Ebenen bewegt, ist das Haus in drei Hauptwohnbereiche unterteilt. Eine Höhenverschiebung von 45 Zentimetern zwischen den Abschnitten betont die räumliche Trennung zwischen diesen Funktionszonen.

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Flache Stufen verbinden die verschiedenen Räume und erstrecken sich zu beiden Seiten des Hauses. Kleine Innenhöfe spalten den Raum auf und lassen die umliegende Landschaft in das Gebäude eindringen.

Der Eingang befindet sich in der Mitte und öffnet sich zum Hauptwohnbereich. Die Stufen führen von diesem Raum zur Ebene mit den Schlafzimmern und hinunter zum schattigen Deck.

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Das Gebäude verfügt über eine begrenzte Materialpalette mit Beton für die Struktur und Innenausstattung. Die Kombination mit großen Glasflächen schafft einen Kontrast zwischen schwer und leicht, undurchsichtig und transparent.

"Zwei einzigartige Materialien: Beton und Glas, wurden verwendet, um die Integration in die Landschaft zu lösen und auf formale, strukturelle, funktionale, Endbearbeitungs- und Wartungsprobleme zu reagieren", betonten die Architekten.

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