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Abnehmbare Wände bieten endlose Konfigurationen für den Gemeinschaftsraum von Aki Hamada

Dieser Gemeinschaftsraum in Kanagawa, Japan, verfügt über abnehmbare Außenwände und umkonfigurierbare Innenwände, sodass er problemlos an verschiedene Aktivitäten angepasst werden kann.

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Die vom japanischen Architekten Aki Hamada entworfene Substrate Factory Ayase ist eine zweistöckige Erweiterung einer Leiterplattenfabrik in der Nähe des Marinestützpunkts Atsugi. Es bietet einen Ausstellungs- und Veranstaltungsraum für die örtliche Gemeinde.

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Der Wunsch, das Gebäude so vielseitig wie möglich zu gestalten, veranlasste Hamada, ein flexibles System aus Trennwänden und Fassadenplatten zu entwerfen.

Diese verstellbaren Wände bestehen im Inneren des Gebäudes aus Holz. Im Erdgeschoss rasten sie in Schienen in den Fußböden und Decken ein und können an Ort und Stelle hin und her gleiten.

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Dasselbe gilt für die Treppe hinauf, aber anstatt sich in die Decke zu stecken, passen sie in ein Gitter horizontaler Balken. Über ihnen wird das schräge Dach freigelegt und von diagonalen Balken getragen.

Zwischen einigen dieser Strahlen ist durchscheinendes Gewebe aufgereiht, wodurch direktes Sonnenlicht gestreut wird.

Die Außenwände bieten ein ähnliches Maß an Flexibilität. Sie bestehen aus zwei Schichten: einer äußeren Schicht aus halbtransparenten Stahlplatten, die Streifen aus Vollmaterial und Hohlräumen bilden, und einer transparenten inneren Schicht aus abnehmbaren Glasplatten.

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Hamada sagte, der Entwurf sollte zwischen den Fabriken auf der einen Seite des Gebäudes und der Wohngegend auf der anderen vermitteln. Aus diesem Grund kombinierte er einen Holzrahmen mit Stahlbauteilen.

"Das Haus neben dem Grundstück hat ein tägliches Leben, in dem Familienmitglieder die Wäsche sonnengetrocknet haben oder mit einem Hund spazieren gehen", sagte der Architekt.

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"Gemeinsam mit dem Kunden haben wir darüber nachgedacht, wie eine Fabrik neben einer solchen alltäglichen Szenerie in der Nachbarschaft stehen sollte", fuhr er fort. "Als Ergebnis haben wir ein Bild von einer 'offenen Holzstrukturfabrik' entwickelt, die die Beziehung zwischen einer Fabrik und einem Haus vermittelt."

"Wir gehen davon aus, dass dieser Ort von der örtlichen Gemeinde als Ort der Begegnung akzeptiert wird und sich Tag für Tag unter aktiver Beteiligung verschiedener Menschen ändert."

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