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Lexus enthüllt Back to the Future-Style Hoverboard

Die japanische Automarke Lexus hat ihr mit Spannung erwartetes Hoverboard vorgestellt, das mithilfe von Magnetfeldern den Fahrer trägt, ohne den Boden zu berühren (+ Film).

Nach den Vorschauen Anfang des Jahres wurde das Lexus Hoverboard in einem eigens dafür entworfenen Skatepark in Aktion gefilmt.

In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des Forschungsinstituts IFW Dresden und dem Magnetspezialisten Evico entwickelte Lexus das Board, bei dem Magnetfelder zum Schweben verwendet werden.

"Mit diesem Projekt wollten wir die Grenzen von Technologie, Design und Innovation erweitern, um das Unmögliche möglich zu machen", sagte Mark Templin, Executive Vice President von Lexus. "Bei diesem Projekt, das wir Slide nennen, haben wir mit Partnern zusammengearbeitet, die unsere Leidenschaft teilen, Genuss außerhalb der Bewegung zu schaffen."

Das Konzept, ein Hoverboard als Transportmittel für den persönlichen Gebrauch zu verwenden, wurde in der Science-Fiction-Filmreihe Back to the Future populär gemacht. Die selbstschnürenden Schuhe, in denen auch das Franchise vertreten war, sollen in diesem Jahr von Nike auf den Markt gebracht werden.

Das Lexus Hoverboard hat die Form eines Skateboards ohne Räder, aber mit einem tieferen Profil. Die Basis besteht aus zwei Kryostaten - Kammern, die dafür ausgelegt sind, ein "supraleitendes" Material mit flüssigem Stickstoff bei -197 Grad Celsius zu halten.

Bei dieser niedrigen Temperatur stößt das Material ein Magnetfeld aus. Wenn es über einem anderen Magnetfeld platziert wird, wie es von der Oberfläche des maßgeschneiderten Skateparks abgestrahlt wird, bewirkt die Abstoßung, die zwischen den beiden auftritt, eine Magnetschwebung.

"Das Magnetfeld von der Leiterbahn wird effektiv in die Supraleiter in der Leiterplatte 'eingefroren', wodurch der Abstand zwischen der Leiterplatte und der Leiterbahn aufrechterhalten wird - im Wesentlichen, um die Leiterplatte schweben zu lassen", sagte Oliver de Haas, CEO von Evico. "Diese Kraft ist stark genug, damit der Fahrer auf dem Brett stehen und sogar springen kann."

Wolken, die vom flüssigen Stickstoff erzeugt werden, werden von beiden Seiten des Brettes ausgestrahlt und tragen zu seinem futuristischen Erscheinungsbild bei.