Die Architektur

Gebirgsversteck versteckt innerhalb des konkreten Flusssteins in den Alpen

Gebirgsversteck versteckt innerhalb des konkreten Flusssteins in den Alpen
Anonim

Gebirgsversteck versteckt innerhalb eines konkreten Flusssteins in den Alpen

Das Schweizer Studio Bureau A hat eine Holzhütte in einem künstlichen Felsen versteckt und zu einem abgelegenen Ort in den Schweizer Alpen transportiert.

Bureau A, ein Studio unter der Leitung der Architekten Leopold Banchini und Daniel Zamarbide, entwarf die Berghütte, um dem zentralen Charakter des Romans Derborence des Schweizer Schriftstellers Charles-Ferdinand Ramuz Rechnung zu tragen.

In der Geschichte wird ein Hirte namens Antoine nach einem Erdrutsch zwischen Felsen gefangen und überlebt dort sieben Wochen, bevor er seinen Weg nach Hause findet. Die Struktur heißt nach ihm Antoine.

"Die Berge haben die Kraft, gleichzeitig Faszination und Angst hervorzurufen", so die Architekten. "Die Schweiz hat eine starke Tradition darin, die Alpen zu beobachten, mit ihnen zu leben und sich in ihnen zu verstecken."

Das Tierheim besteht aus einer einfachen Holzhütte, die von einer Betonschale in Form eines riesigen Felsens umgeben ist. Der Innenraum wird nur durch ein Paar kleine Fenster und eine zurückgesetzte Türöffnung aufgedeckt.

Im Inneren wurde das Astholz an Wänden, Böden und Decken freigelegt. Klappen lassen sich von den Wänden herunterklappen, um Sitzgelegenheiten, einen Tisch und ein Bett zu schaffen, sodass eine Person bequem darin bleiben kann.

"Antoine schafft ein alpines Obdach, ein prekäres Existenzminimum, in dessen Nutzung man sich ungehindert ein- und ausblenden kann", sagten die Architekten, zu deren früheren Projekten ein Pavillon aus recycelten Fenstern und ein Aufführungsraum auf einem Dreirad gehören.

"Es enthält die grundlegenden architektonischen Elemente - Kamin, Bett, Tisch, Hocker, Fenster - und fordert den Besucher auf, ein gewisses Risiko einzugehen, da der Stein buchstäblich am Steinschlagfeld hängt", fügten sie hinzu.

Das Projekt wurde beauftragt, Künstlerresidenzen für ein Programm der Verbier 3d Foundation zu beherbergen. Es wurde in einem Bergdorf von Hand gebaut und auf die Ladefläche eines Lastwagens transportiert.