Anonim
Audi präsentiert in Miami das Konzeptauto Prologue

Design Miami 2014: Der neue Audi-Designchef hat sein erstes Konzeptauto für die Marke entworfen, das auf der diesjährigen Design Miami (+ Film) gezeigt wird.

Mit einer fließenden Form, die durch definierte Linien und einen geräumigen Innenraum unterstrichen wird, leitet der zweitürige Audi Prolog eine neue Design-Ära für den deutschen Hersteller unter dessen kürzlich ernanntem Designleiter Marc Lichte ein.

Der Kühlergrill wurde gegenüber den Vorgängermodellen von Audi verbreitert und integriert das vierringige Emblem der Marke in die Fahrzeugstruktur. Dank der hochauflösenden Lasertechnologie können die Scheinwerfer eine schlanke und keilförmige Form annehmen.

Die Lufteinlässe befinden sich unter den Scheinwerfern und sind durch einen Spalt voneinander getrennt - ein Merkmal, das bei Sportfahrzeugen häufig anzutreffen ist. Das Seitenprofil des Prologue wirkt gleichmäßig zwischen Vorder- und Hinterrad und verweist optisch auf das Quattro-Antriebssystem von Audi.

"Audi steht für Sportlichkeit, Leichtbau und den permanenten Allradantrieb Quattro", erklärte Marc Lichte. "Im Audi Prolog bringen wir dieses Know-how in einer neuen Form zum Ausdruck - wir haben das sportlichste Auto im Luxussegment auf Räder gestellt."

In kleinen Aluminiumspiegeln sind Sensoren für offene Türen integriert, sodass sich die grifflosen Türen automatisch öffnen, wenn sich jemand nähert.

Das Fahrzeugheck wird von LED-Bremslichtern dominiert, die sich über die gesamte Fahrzeugbreite erstrecken. Jede Leuchte befindet sich hinter einer dreidimensionalen Glasscheibe, die ihr Erscheinungsbild übertreibt und die Sicherheit erhöht, indem sie das Licht scheinbar in Richtung des Betrachters bewegt.

Der Motor des Prologs treibt das Fahrzeug in nur 3, 7 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer an und verfügt über einen "Overboost" -Modus, der dem Fahrer für maximal 15 Sekunden mehr Leistung bietet.

Der Kraftstoffverbrauch wird dank eines neuen 48-Volt-Teilsystems, das in Kürze in den Serienfahrzeugen von Audi zum Einsatz kommt und die beim Bremsen des Fahrzeugs gewonnene Energie nutzt, effizient gehalten.

Im Innenraum begrüßt der "Butler" des Fahrzeugs - eine Software, die Fahrgäste anhand ihres Smartphones identifiziert - sie höflich und passt Sitzplatzpräferenzen, Klimaregelung und Musik entsprechend an.

Ununterbrochene horizontale Linien halten den Innenraum übersichtlich und betonen gleichzeitig die Breite des Fahrzeugs. Die hinteren Schalensitze werden bei Nichtgebrauch abgesenkt und fahren automatisch aus, wenn ein Passagier einsteigt, um einen einfachen Zugang zu ermöglichen.

Ein fahrerorientiertes Display zur Steuerung von Beleuchtungs- und Assistenzsystemen befindet sich links vom Lenkrad, während ein anderes rechts vom Lenkrad für die Mediensteuerung vorgesehen ist.

Über ein Display auf der Vorderseite können die Insassen erstmals in einem Audi digital mit dem Fahrer interagieren und vorkonfigurierte Anweisungen und Routen auf das Fahrerdisplay übertragen.

Ein viertes Display, das ergonomisch an den Fahrer angepasst ist, wird für die Handschrifteingabe und andere Fahrzeugeinstellungen verwendet. Bei Nichtgebrauch liegt das Display bündig an der Mittelkonsole an und ist nahezu unsichtbar.

"Mit seinem Wechsel zu Audi startete Marc Lichte eine Designoffensive", sagt Ulrich Hackenberg, Entwicklungsvorstand.