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CF Møller stellt rote Backsteinfabrik für das dänische Fleischforschungsinstitut fertig

Vorgefertigte Ziegelplatten bilden eine dekorative Verkleidung, die die bestehenden Gebäude aus den 1970er Jahren rund um diese neue Einrichtung für das dänische Fleischforschungsinstitut ergänzt, das CF Møller für einen Campus in der Nähe von Kopenhagen entworfen hat (+ Diashow).

Das skandinavische Unternehmen CF Møller wurde gebeten, das Forschungszentrum am dänischen Technologieinstitut in Taastrup zu entwickeln, um neue Einrichtungen für das dänische Fleischforschungsinstitut einzurichten, darunter ein Schlachthaus, mikrobiologische und chemische Labors, Roboterwerkstätten, Besprechungsräume und Büros für die 120 Mitarbeiter des Zentrums.

Der Campus des Instituts besteht aus roten Backsteingebäuden mit Betonstürzen, die von Vilhelm Wohlert, dem dänischen Architekten des Louisiana-Museums in Kopenhagen, entworfen wurden. Das Projektteam entschied sich daher, bei der Materialauswahl auf die ursprünglichen Gebäude zu verweisen und dabei eine zeitgemäße Bauweise zu verwenden.

"Der Campus ist sehr charakteristisch, da die roten Backsteingebäude in einer wunderschönen Landschaft stehen. Unsere Aufgabe war es, etwas Innovatives und Modernes zu tun, das dennoch mit dem Kontext zusammenhängt", sagte die Projektarchitektin Anna Maria Indrio gegenüber Dezeen.

Die Außenfassaden der neuen Anlage sind vollständig mit vorgefertigten Ziegelplatten verkleidet, die mit bereits integrierter Dämmung hergestellt und einfach auf den tragenden Rahmen montiert werden.

Projektionsköpfe erzeugen ein dekoratives Reliefmuster, das sich je nach Anordnung der Paneele über die Fassaden wiederholt.

"Durch die Gestaltung dieser dekorativen Fassade vermeiden wir langweilige vorgefertigte Gebäude mit deutlich sichtbaren Verbindungsstellen zwischen den Paneelen", sagte Indrio. "Wir haben eine innovative Art gefunden, das vertraute rote Backsteingebäude zu präsentieren, das die Innovation im Inneren widerspiegelt."

Das Mauerwerk setzt sich im Atrium des Gebäudes fort, das eine Lücke zwischen zwei separaten Flügeln mit den Labors auf der einen Seite und den Büros auf der anderen Seite schließt.

Das Atrium enthält den Eingang und die Haupttreppe und kann auch für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt werden.

Durch beidseitige Fenster können die Besucher die Mitarbeiter bei der Arbeit beobachten, sobald sie das Gebäude betreten, und eine visuelle Verbindung zwischen den Mitarbeitern in den Labors und den Büros herstellen.