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Rehabilitationszentrum Groot Klimmendaal von Architectenbureau Koen van Velsen

Dieses Rehabilitationszentrum in einem niederländischen Wald von Architectenbureau Koen van Velsen ist eines von sechs Projekten, die für den diesjährigen Mies van der Rohe Award in die engere Auswahl kommen.

Das als Rehabilitationszentrum Groot Klimmendaal bezeichnete Projekt befindet sich in einem Wald außerhalb von Arnhem in den Niederlanden.

Das Foto oben stammt von Rene de Wit

Das dreistöckige Gebäude ist mit braun eloxiertem Aluminium verkleidet und besteht aus Büros, einer Klinke, Sporteinrichtungen, einem Schwimmbad, einem Restaurant und einem Theater.

Die Einrichtungen werden sowohl von Patienten als auch von der örtlichen Gemeinschaft genutzt.

Eine flache Holztreppe verbindet alle Stockwerke des Gebäudes, während Lichthöfe und Lichtschächte Räume optisch verbinden und natürliches Licht durchdringen lassen.

Das Foto oben stammt von Rene de Wit

Der Gewinner des Mies van der Rohe-Preises wird am 20. Juni bekannt gegeben.

Das Foto oben stammt von Rene de Wit

Die Fotos stammen von Robt Hart, sofern nicht anders angegeben.

Hier einige Details von Architectenbureau Koen van Velsen:

Koen van Velsen Finalist Mies van der Rohe Award 2011

Der niederländische Architekt Koen van Velsen wurde für sein Rehabilitationszentrum Groot Klimmendaal in den Niederlanden als einer der sechs Finalisten für den Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur - Mies van der Rohe Award 2011 ausgewählt.

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Der Mies van der Rohe-Preis ist die höchste europäische Auszeichnung in der Architektur. Der Preis wird alle zwei Jahre von der Europäischen Union verliehen und erstmals 1987 verliehen. Hauptziele des Preises sind die Auszeichnung und Belohnung herausragender Architekturleistungen sowie die Hervorhebung des maßgeblichen Beitrags europäischer Fachleute zur Entwicklung neuer Ideen und Konzepte Technologien. Der Preis wurde zuvor unter anderem an Zaha Hadid, Rem Koolhaas, Alvaro Siza und Norman Foster vergeben.

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Koen van Velsens Rehabilitationszentrum Groot Klimmendaal wurde aus 340 europäischen Nominierungen ausgewählt. Die Jury besteht aus Mohsen Mostafav (Vorsitzender), Ole Bouman, Anne Lacaton, Annette Gigon, Yvonne Farrell, Zhu Pei, Tarald Lundevall und Lluis Hortet. Der Gewinner des Preises wird am 20. Juni 2011 bekannt gegeben.

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Das Rehabilitationszentrum Groot Klimmendaal wurde vom niederländischen Architektenverband zum Gebäude des Jahres 2010 gekürt, gewann den ersten Hedy d'Ancona Award 2010 für hervorragende Gesundheitsarchitektur, gewann den Arnhem Heuvelink Award 2010 und wurde mit dem Dutch Design Award 2010 ausgezeichnet und Kategorie Gewerbeinnenraum.

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Park

In der hügeligen Waldlandschaft um Arnhem im Osten der Niederlande steht das Revalidierungszentrum 'Groot Klimmendaal' als ruhiges Reh zwischen Bäumen. Auf einer kleinen Grundfläche fächert sich das Gebäude allmählich nach oben auf und ragt über das umliegende Gelände hinaus. Trotz seiner Größe fügt sich die braun-golden eloxierte Aluminiumfassade auf knapp 14.000 Quadratmetern in die natürliche Umgebung ein.

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Durch die Verglasung in voller Höhe entlang des zentralen Raums, der die verschiedenen inneren Elemente des Gebäudes miteinander verbindet, wird eine nahezu nahtlose Kontinuität zwischen Innen und Außen gewährleistet. Die schlängelnde Fassade im Restaurant führt zu einem Gebäude zwischen Bäumen und lädt den Wald in das Gebäude ein. Die umgebende Natur hat überall im Gebäude eine starke visuelle und fühlbare Präsenz. es ermöglicht dem Benutzer, sich während des Gehens zu revalidieren.

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'Groot Klimmendaal' ist Teil eines Masterplans, der ebenfalls von Koen van Velsen entworfen wurde. Der Masterplan sieht vor, das zum großen Teil ein- und zweistöckige Areal schrittweise in eine öffentliche Parklandschaft zu verwandeln.

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Vielfalt

Die Anordnung des Programms ist klar. Unten befinden sich Büros, oben der klinische Bereich und auf dem Dach ein Ronald McDonald House mit eigener Identität. Das doppelte Erdgeschoss im Eingangsbereich erleichtert die besonderen Elemente des Programms wie Sportanlage, Fitness, Schwimmbad, Restaurant und Theater. Nicht nur Patienten, sondern auch Familienmitglieder und Mitglieder der örtlichen Gemeinschaft (Schulen, Theatergruppen usw.) nutzen diese Einrichtungen regelmäßig. Infolgedessen werden Patient und Gebäude in den Mittelpunkt der Gemeinschaft gestellt.

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Gesundheitswesen

Das Pflegekonzept basiert auf der Idee, dass ein positives und anregendes Umfeld das Wohlbefinden der Patienten steigert und sich positiv auf deren Revalidierungsprozess auswirkt. Das gestalterische Ziel war es nicht, ein Zentrum mit dem Erscheinungsbild eines Gesundheitsgebäudes zu schaffen, sondern ein Gebäude als Teil seiner Umgebung und der Gemeinschaft.

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Das Revalidierungszentrum 'Groot Klimmendaal' strahlt Selbstvertrauen und Selbstkontrolle aus. Die einladende und offene Umgebung bietet einen natürlichen Lebensraum für die Pflege, bietet aber auch viele Möglichkeiten für andere Aktivitäten. Das Gebäude ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen dem Architekten Koen van Velsen und den Nutzern des Gebäudes.

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Eine flache Holztreppe zum Beispiel erstreckt sich über die gesamte Innenhöhe des Gebäudes und ist typisch für die neue integrale Arbeitsweise. Es ermöglicht einen direkten Weg zwischen den verschiedenen Stockwerken, ermöglicht aber auch eine Vielzahl von alternativen Wegen, die durch das Gebäude führen, und lädt somit zu körperlicher Bewegung ein.

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Eine Kombination aus großen und kleinen Hohlräumen und Lichtschächten sorgt für eine räumliche Verbindung zwischen verschiedenen Ebenen und lässt natürliches Tageslicht tief im Herzen des 30 Meter breiten Gebäudes. Das Zusammenspiel markanter, aber subtiler Farben und direkter und indirekter (künstlicher) Beleuchtung belebt den Innenraum.

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Nachhaltig

Der Energieverbrauch wird unter anderem durch die kompakte Bauweise des Gebäudes und die Gestaltung der mechanischen und elektrischen Anlagen reduziert. Insbesondere der Wärmespeicher (Wärme- und Kältespeicher) trägt zur Reduzierung des Energieverbrauchs bei. Die Wahl nachhaltiger Baumaterialien und Materialien, die nur wenig Pflege für Bodenbeläge, Decken und Fassadenverkleidungen erfordern, führt zu einem Gebäude, das einfach zu warten und langlebig ist.

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Das Gebäude wurde für seine Nutzer maßgeschneidert, aber das Design bietet gleichzeitig Möglichkeiten für unterschiedliche Nutzungsweisen des Gebäudes und die unvermeidlichen Veränderungen der verschiedenen Abteilungen innerhalb der Kundenorganisation.

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Das Revalidierungszentrum "Groot Klimmendaal" ist ein Zusammenspiel von Komplexität und Einfachheit mit dem Augenmerk auf physische, praktische und soziale Details. Transparenz, Kontinuität, Schichtung, Vielfalt, das Spiel von Licht und Schatten und das Erleben der Natur sind Bestandteile dieser Anregung Umgebung.

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Siehe auch:

CRAM Foundation von Hidalgo Hartmann Spring Gardens von
Peter Barber Architekten
Outlandia von
Malcolm Fraser