Die Architektur

Artist Studio von Open Studio | Dezeen

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Anonim

Artist Studio von Open Studio

Die australische Firma Open Studio hat ein kleines Künstleratelier fertiggestellt, das sich zwei Häuser in Flemington, Australien, teilen.

Das als Artist Studio bezeichnete Gebäude umfasst ein Studio, einen Abstellraum, ein Gartenhaus und eine Garage.

Es befindet sich zwischen zwei Wohnhäusern, deren Bewohner ihren Grenzzaun entfernt haben, um einen größeren, gemeinsamen Garten zu schaffen.

Das Studio ist mit Wellblech verkleidet und ruht auf einem Betonsockel.

Der verzerrte quadratische Grundriss definiert drei unterschiedliche Außenbereiche: einen Spielplatz, einen Gemüsegarten und einen Sitzbereich im Freien.

Hier ist ein Text von den Architekten:

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Dieses kleine Projekt befindet sich hinter zwei Häusern in Flemington, einem Vorort von Melbourne. Die Eigentümer der beiden Häuser haben vor einiger Zeit beschlossen, den Begrenzungszaun zu entfernen, um einen gemeinsamen Garten hinter dem Haus zu schaffen. Der resultierende Garten ist ungewöhnlich breit und überraschend groß - genug Platz für eine Reihe von Aktivitäten.

Die Hauptfrage für dieses Projekt war, wie das neue Gebäude an die offene Qualität des Geländes angepasst werden kann, während drei Landschaftsbereiche im Garten definiert werden (Spielplatz, Gemüsegarten, Sitzen im Freien). Eine pragmatische rechteckige Form wurde deformiert, um den örtlichen Gegebenheiten zu entsprechen. Die Winkelgeometrie definiert die Landschaftszonen.

Der Auftrag des Projekts bestand aus einer Kombination von vier verschiedenen Funktionen: einem Malatelier, einem großen Lagerraum, einem Gartenhaus und einer Garage. Diese vier Funktionen müssen unabhängig voneinander verwendet werden und erfordern eine starke "interne" Qualität. Wie vier von außen geschützte Innenräume, die für das Äußere irgendwie verborgen und entkoppelt sind, werden ihre Funktionen von außen ununterscheidbar.

Das Ergebnis ist eine starke Unterscheidung zwischen Innen und Außen. Der Innenraum ist ein weißer neutraler Raum mit verschiedenen Abstufungen des natürlichen Lichts.

Im Gegensatz dazu erhält das Äußere eine objekthafte künstliche Qualität. Sein materieller Ausdruck wird durch die sorgfältige Platzierung der Öffnungen, die Reduzierung der Materialien und die Verschleierung der baulichen Anforderungen abstrahiert. Der Bodenkontakt wird verstärkt, indem die Kante der Betonplatte freigelegt wird.