Design

Installation und Kristallglas von Maxim Velčovský für Lobmeyr | Dezeen

Installation und Kristallglas von Maxim Velčovský für Lobmeyr | Dezeen
Anonim

Installation und Kristallglas von Maxim Velčovský für Lobmeyr

Der tschechische Designer Maxim Velčovský von Studio Qubus präsentierte auf der Vienna Design Week im vergangenen Monat eine Installation und eine neue Brillenkollektion für die Wiener Kristallmarke Lobmeyr.

Die Installation in Lobmeyrs Ausstellungsraum zeigte vier "magische Laternen" -Skyline, die aus Lobmeyr-Kronleuchtern bestehen, die Moskau, London, New York und Medina repräsentieren.

Jede Anordnung von Kristallkomponenten, die in gestapelten Verpackungsbehältern angeordnet war, wurde von hinten beleuchtet, um die Skyline auf eine Leinwand zu projizieren.

Im Rahmen des Projekts entwarf Velčovský auch eine Reihe neuer Gläser, die eine Kombination traditioneller Lobmeyr-Glasformen mit gefundenen Kronleuchtern darstellen.

Folgendes kommt aus Velčovský:

-

Maxim Velcovsky / Studio Qubus für Lobmeyr

Teil von Passionswege während der Vienna Design Week
Kuratiert von der Neigungsgruppe Design

Zehn Interventionen der "Passionswege 2008" sind ein zentrales Element der VIENNA DESIGN WEEK. Auf Einladung der Neigungsgruppe Design schaffen zehn Designer oder Designteams ortsspezifische Installationen in Wiener Läden.

Auf einer kuriosen Reise durch Wien kann das Publikum Orte mit Charme sowie junges, internationales Design entdecken. Designer sind in diesem Jahr unter anderem Nicole Aebischer (CH), Maxim Velcovsky / Studio Qubus (CZ), Bartosz Mucha (PL) und Marco Dessi (Italien) sowie österreichische Stars wie EOOS und Gregor Eichinger.

Maxim Velcovsky vom Studio Qubus über sein Projekt:

Die Arbeit an einem Projekt mit einem Unternehmen von Lobmeyr ist ein einzigartiges Erlebnis. Ich musste mehrmals nach Wien zurückkehren, um alles aus dem Geschäft, den Kollektionen und den Lagerräumen des Unternehmens zu sehen.

Die größte Überraschung gab es, als Leonid Rath mich in den Keller führte, wo ich Hunderte von Kisten voller Kronleuchter fand, die Lobmeyr für Kunden aus fast allen Teilen der Welt entworfen hatte.

Ich inspizierte die Teile, die für die Metropolitan Opera in New York, für den Kreml, für arabische Paläste oder für Projekte hergestellt wurden, die man nur von Fotografien kennt. Ich hatte mich freiwillig in diesen Keller gesperrt und diese Masse ungewöhnlicher Teile sorgfältig untersucht.

Das handwerkliche Detail hat mich fasziniert. Ich durchsuchte das Fotoarchiv und fand verschiedene Ausdrücke, die in verschiedenen Kontexten auf der ganzen Welt verwendet wurden.

Lobmeyr ist seit Jahrhunderten ein Lichtträger und seine Stärke liegt in perfekter Handwerkskunst und Treue zur Tradition.

Es ist ein "Leuchtturm", der unseren Weg führt.

In Wiens Kellern begann ich, verschiedene Kronleuchter-Teile auszupacken, zu vergleichen und im Detail zu untersuchen.

Einige dieser Ersatzteile stehen seit Jahrzehnten im Regal und dürfen nicht mehr verwendet werden.

Mir fiel ein, dass ich diese Teile in einem neuen Kontext verwenden und ihre Funktionen wiederbeleben konnte.

Meine Idee war es, die Prinzipien von Laterna Magika und Shadow Theatre zu nutzen und zu kombinieren.

Ich beschloss, verschiedene Kompositionen zu bauen und sie mittels Licht auf die Leinwand zu projizieren.

Ich habe dreidimensionale Installationen geschaffen, die Schatten werfen und Bilder von Städten darstellen, in denen Lobmeyr ihre großartigen Projekte entworfen hat.

Das Ergebnis ist also eine Art "Fata Morgana" von Orten, an denen sich Kreationen des Wiener Unternehmens befinden.

Die Projektion selbst ist zu einem leuchtenden Objekt im Innenraum geworden.

Auf dem Bildschirm angezeigte Städte sind New York, Moskau, London und Medina.

Teil des Projekts war eine Brillenserie. Neue Gläser sind eine Kombination aus traditionellen Lobmeyr-Glasformen mit Kronleuchtern.

Diese einzigartige Serie basiert auf der Leichtigkeit eines Glases mit einem Kontrast des Sockels, der von verschiedenen Kronleuchtern im Laufe der Geschichte stammt.